Stadthaus Florastraße

Kölner Architekturpreis 2014

Preisträger

Stadthaus Florastraße – urbane Nachverdichtung, Köln

 

Projekt Stadthaus Florastraße – urbane Nachverdichtung, Köln
Architekt Bachmann Badie Architekten, Köln
Bauherr Sabine Mehlmann

 

 

Foto: Damian Zimmermann
Foto: Damian Zimmermann
Foto: Damian Zimmermann

Juryurteil

Das Projekt, der Neubau eines viergeschossigen Stadthauses stellt zunächst eine alltägliche Bauaufgabe dar, die Schließung einer typischen Baulücke in Köln Nippes. Die Nutzungsbereiche eines Einfamilienhauses stapeln sich über einem Atelier im Erdgeschoss. Durch „cutouts“ aus dem Baukörper gelingt es, Großzügigkeit im Inneren zu erzeugen und das Licht tief in das Gebäude zu führen. Ebenso entstehen durch diesen Kunstgriff private Außenräume, sowie eine Durchlässigkeit zur Nachbarbebauung, die die geringe Grundstücksgröße optimal ausnutzen.

Zum Straßenraum zeigt sich eine weiße perforierte Metallfassade, die nach oben hin immer durchlässiger wird und eine Zwischenzone von Halböffentlichkeit vor dem eigentlichen Baukörper erzeugt. Das oberste Geschoß, der Schlafraum hingegen füllt das Volumen wieder ganz aus. Der konzeptionelle Ansatz der Architekten „Dichte nicht zu Enge werden zu lassen“ ist nachvollziehbar dargestellt. Die Jury würdigt einen bemerkenswerten Beitrag zum Thema Nachverdichtung in der Stadt und den Umgang mit einem „schwierigen“ Grundstück.

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