Die Juroren 2017

Kölner Architekturpreis 2017

Vorstellung der Juroren

Volker Staab
Staab Architekten, Berlin
1957 geboren in Heidelberg
1977-1983 Studium an der ETH Zürich
1983 Diplom an der ETH Zürich

Volker Staab gründete 1991 nach dem Wettbewerbsgewinn für das Neue Museum in Nürnberg sein Büro in Berlin. Seit 1996 arbeitet er in Büropartnerschaft mit Alfred Nieuwenhuizen. Das Büro widmet sich einem breiten Spektrum unterschiedlicher Bauaufgaben. Hervorzuheben sind dabei die Museumsbauten in Nürnberg, Schweinfurt, Dresden, Hohenschwangau und Münster. Nach Gastprofessuren an der TU Berlin, der FH Münster und der Kunstakademie in Stuttgart übernahm er 2012 einen Lehrstuhl für Entwurf an der TU Braunschweig. Volker Staab erhielt 2011 den großen BDA-Preis und ist Mitglied der

Rainer Hofmann
Architekt, bogevischs Büro, München
1965 geboren Reutlingen
1986-93 Studium an der TU München und East London University
1993 Diplom TU München
1994-95 Studium zum Master of Advanced Architectural Design an der Iowa State University.

Nach dem Diplom an der TU München 1993 und der Erlangung des Master Degree an der Iowa State University 1995 arbeitete Rainer Hofmann von 1995 -2000 in verschiedenen renommierten Büros in London (u.a. Sauerbruch Hutton und Horden Cherry Lee Architects) und lehrte u.a. an der AA und der Bartlett School of Architects. Seit 1996 ist er gemeinsam mit Ritz Ritzer Geschäftsführer von bogevischs buero in München und Mitglied des temporären Gestaltungsbeirat der BYAK, Mitglied im AK Stadtdes Bundes BDA und seit 2017 Vorsitzender des BDA München/Oberbayern.

Oliver Thill
Architekt, Atelier Kempe Thill, Rotterdam
1971 geboren Karl-Marx-Stadt
1990-96 Architekturstudium an der TU Dresden
1996 Diplom an der TU Dresden

Oliver Thill ist Gründungspartner des Rotterdamer Architekturbüros Atelier Kempe Thill, das er seit 2000 gemeinsam mit André Kempe leitet. Das Büro erhielt mehrere internationale Auszeichnungen unter anderem den Bauwelt-Preis (2003), den Detail Award (2005 + 2009), den Rotterdam-Maaskant-Preis (2005), den AM-NAi Award (2010), den niederländischen Architekturpreis des Jahres (2011) und den Ugo Rivolta Award (2013). Oliver Thill war Studiomaster an der Delft University of Technology, der Academie van Bouwkunst in Arnheim und Rotterdam und dem Berlage Institute Rotterdam. Er war Professor an der EPF Lausanne und der PBSA Düsseldorf. Derzeit unterrichtet er zusammen mit André Kempe als Professor an der TU Berlin.

Gerhard Matzig
Architekturkritiker, Journalist und Redakteur München
1963 geboren in Deggendorf
1985-1993 Studium der Medizin, Rechtswissenschaft, der Politischen Wissenschaften und der Architektur in Bochum, Passau und München
1993 Architekturdiplom an der TU München

Nach einem Volontariat bei der Passauer Neuen Presse trat er 1994 in die Redaktion der Süddeutschen Zeitung ein. Seit 2001 ist er Leitender Redakteur der SZ und berichtet im Feuilleton u.a. über Architektur, Stadtplanung und Design. Für seine Reportagen, Kritiken und Essays wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er hat diverse Bücher veröffentlicht. Gerhard Matzig war Lehrbeauftragter für Produktdesign an der FH München, unterrichtete Kulturjournalismus an der Deutschen Journalistenschule München und als Honorarprofessor Wissenschaftstheorie an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Er ist verheiratet,
hat drei Kinder und lebt in München.

Candida Höfer
Fotografin, Künstlerin, Köln
1944 geboren in Eberswalde
1964-1968 Studium an der Kölner Werkschule
1973-1982 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf

Candida Höfer studierte an der Kunstakademie Düsseldorf, zunächst Film bei Ole John, später Photographie bei Bernd Becher. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Museen ausgestellt, darunter in der Kunsthalle Basel, der Kunsthalle Bern, im Portikus Frankfurt, der Hamburger Kunsthalle und The Power Plant in Toronto, im Louvre, Paris und in der Eremitage in St. Petersburg; Teilnahme an diversen Gruppenausstellungen, darunter im Museum of Modern Art in New York, dem Kunsthaus Bregenz, dem Museum Ludwig in Köln, und 2002 auf der Documenta 11 in Kassel. Von 1997-2000 hatte Candida Höfer eine Professur an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe inne. Im Jahr 2003 repräsentierte Candida Höfer Deutschland auf der Biennale in Venedig (gemeinsam mit Martin Kippenberger). Ihr Werk ist u.a. mit dem Kunstpreis Finkenwerder (2007) und dem Preis der Cologne Fine Art (2016) gewürdigt worden

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