Pressedownload kap 2017

Kölner Architekturpreis
Preisträger 2017

PRESSEMITTEILUNG

Der Kölner Architekturpreis im Jubiläumsjahr  1967 – 2017
Der kap 2017 vergibt 5 Auszeichnungen und 8 Anerkennungen

Am Freitag, dem 22. September wurde der Kölner Architekturpreis 2017 verliehen. Die Jury, der Volker Staab, Staab Architekten (Berlin) , Rainer Hofmann, bogevischs Büro (München) Oliver Thill, Atelier Kempe Thill (Rotterdam) Gerhard Matzig, Architekturjournalist (München) und Candida Höfer, Fotografin, Künstlerin aus Köln angehörten, vergab 5 Auszeichnungen und 8 Anerkennungen für besonders vorbildliche Baugestaltungen. Die Entscheidung fiel nach eingehender Begutachtung der 95 Einreichungen aus dem gesamten Spektrum des Bauschaffens – Wohn- und Bürobauten, Renovierungen und Umbauten, Bildungs- und Kulturbauten sowie Städtebau und Landschaftsplanung – und der Begehung von mehr als einem Dutzend in die engere Auswahl genommener Objekte. Dabei gibt es einige alte Bekannte, aber auch überraschende neue Projekte zu entdecken.

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Als besonders vorbildliche Baugestaltungen wurden ausgezeichnet:

Auszeichnungen
Baulücke Köln
Architekt: Wolfgang Zeh
Bauherr: Eva Zeh-Kraiss + Wolfgang Zeh
Fotos: Wolfgang Zeh
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Erzbischöfliches Berufskolleg in Köln-Sülz
Architekt: 3pass Architekt/innen, Kusch Mayerle BDA
Bauherr: Erzbistum Köln Generalvikariat
Fotos: Constantin Meyer
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Haus Altenberg, Neustrukturierung, Erweiterung und Umbau Jugendbildungsstätte des Erzbistums Köln
Architekt: gernot schulz architektur GmbH
Bauherr: Erzbistum Köln – Generalvikariat
Fotos: Simon Wegener | Fotografie
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:envihab – Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin
Architekt: Glass Kramer Löbbert Architekten mit Prof. Uta Graff
Bauherr: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Fotos: Christian Gahl
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Baugruppe „Stadtteilchen“
Architekt: office 03, Waldmann  Jungblut Architektenpartnerschaft mbB
Bauherr: Baugruppe „Stadtteilchen“
Fotos: violaeple
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Die überdurchschnittliche Qualität der eingereichten Projekte machte es der Jury leicht, 8 weitere Anerkennungen auszusprechen:


Anerkennungen

Wohnhaus Köln-Hahnwald
Architekt: Scheuring + Partner Architekten mbB
Bauherr: Martina und Pascal Küppers
Fotos: Scheuring + Partner
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Rheinboulevard Köln-Deutz
Architekt: PLANORAMA Landschaftsarchitektur
Bauherr: Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Fotos: Hanns Joosten
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Neuordnung östliche Domumgebung Köln
Architekt:Allmann Sattler Wappner Architekten
Bauherr: Stadt Köln – Stadtplanungsamt
Fotos: Brigida Gonzàlez
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Übergangswohnheim für Flüchtlinge
Architekt: pagelhenn architektinnenarchitekt, BDA, BDIA
Bauherr: Amt für Wohnungswesen der Stadt Köln
Fotos: Jens Kirchner
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Neubau Kita, Jugend- und Familienzentrum St. Agnes
Architekt: Thomas Duda
Bauherr: Kath. Pfarrgemeinde St. Agnes Köln
Fotos: Jürgen Schmidt
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MAGNUS 31, Aufstockung Parkhaus
Architekt: Wilkin & Hanrath Bauphasen
Bauherr: Metropol Immobiliengruppe, WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH, Contipark International Parking GmbH
Fotos: Tobias D. Kern
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Haus F in Köln-Weiss
Architekt: JSWD Architekten
Bauherr: Ralf und Annika Feckler
Fotos: Christa Lachenmaier
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„Liebe deine Stadt“-Museum
Architekt: BeL Sozietät für Architektur
Bauherr: Merlin Bauer, Köln
Fotos: Veit Landwehr
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Die Abbildungen können rechtefrei, mit dem Vermerk des copyrights, im Zusammenhang mit der Berichterstattung verwendet werden. Die credits finden Sie in den jeweiligen Bildbeschriftungen.

Die Jury 2017

Volker Staab, Staab Architekten, Berlin
Rainer Hofmann, bogevischs Büro, München
Oliver Thill, Atelier Kempe Thill, Rotterdam
Gerhard Matzig, Architekturjournalist, München
Candida Höfer, Fotografin, Künstlerin Köln

Alle eingereichten Arbeiten, mit Baubeschreibungen, Fotos und Planzeichnungen werden in einer Ausstellung im Kölnischen Kunstverein noch bis zum 27. September 2017 zwischen 11.00 und 18.00 Uhr gezeigt. Ein später erscheinender Katalog wird diese Ausstellung dokumentieren und damit den aktuellen Stand der Baukultur in der Stadt Köln und Umgebung abbilden.

Über den kap 

Alle drei bis fünf Jahre wird einer der ältesten deutschen Architekturpreise vergeben. Der Kölner Architekturpreis kap. Drei Jahre sind seit der letzten Auslobung und Preisverleihung im Jahr 2014 vergangen Aber der Kölner Architekturpreis wurde in 2017 nicht nur zum 13. Mal ausgelobt, sondern feiert auch sein 50-jähriges Bestehen. Es ist ein Preis, der für baukünstlerische Leistungen, also für bereits Realisiertes verliehen wird. Denn hier, am fertigen Bauwerk ist ablesbar, ob die Idee der konkreten Realisierung standgehalten hat und die einst gedachten Konzepte, die oft lange Entwicklung mit vielen Beteiligten hinter sich haben, noch ablesbar sind. Folgerichtig wird nicht nur die Leistung der beteiligten Architekten sondern gleichermaßen auch der verantwortungsvolle Part der Bauherren gewürdigt, denn sie sind es zuletzt, die Architektur erkennen und zulassen müssen.

Der Preis soll die gesamte Breite des Bauspektrums vorbildliche Bauwerke abbilden, dazu gehören Neubauten und Umbauten genauso wie städtebauliche Anlagen, Freianlagen und Interventionen im öffentlichen Raum in Köln und Umgebung. Der Blick auf die Preisträger zeigt dieses breite Spektrum: Bürogebäude, Umnutzungen, städtebauliche Lösungen, temporäre Gebäude und Wohnbauten: Prämiert wurden und werden Bauten von großer Unterschiedlichkeit: In Maßstab, Aufgabe, Budget und in ihrem Anspruch.

50 Jahre kap – 13 mal Kölner Architekturpreis – 70 Jahre Baukultur

Rund 250 Bauten und Freianlagen erhielten seit seinem Bestehen den kap. 1967, bei der ersten Preisverleihung, waren es 80 Gebäude: eine erste Bilanz der Kölner Bautätigkeit nach Kriegsende. Somit sind die Feiern in diesem Jahr gleichzeitig auch Anlass, auf 70 Jahre Kölner Baugeschehen zurückzublicken. Durch die Auszeichnung von Gebäuden soll dazu beigetragen werden, das öffentliche Bewusstsein für Baukultur zu schärfen und die kulturelle Relevanz des Planens und Bauens zu verdeutlichen. Und diese finden sich nicht nur bei den prominenten Bauten, sondern in gleicher Weise bei den alltäglichen Bauaufgaben, die das Gesicht unserer Städte und Landschaften prägen.

Die mit dem kap ausgezeichneten Gebäude und städtebaulichen Anlagen sind eingebunden in ein System von BDA Preisen sowohl auf Landes-, als auch auf Bundesebene, und stets für den nachfolgenden BDA-Architekturpreis Nordrhein-Westfalen nominiert.

Ein Preis – vier Träger

Der Kölner Architekturpreis wird vom BDA Köln, dem Kölnischen Kunstverein, dem Deutschen Werkbund NW sowie dem Architektur Forum Rheinland getragen.

Vorstand

Björn Severin, Vorsitzender
für den BDA Köln
Anja Reiners, stellvertretende Vorsitzende
für den Kölnischen Kunstverein
Rolf Vollmer, Schatzmeister
für das Architektur Forum Rheinland (AFR)
Ute Becker, Schriftführerin
für den Deutschen Werkbund NW

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Der Kölner Architekturpreis wird unterstützt von:

 
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